Institutionen, Vereine, Stiftungen, Projekte und Initiativen, die sich mit der Erhaltung, Nutzung und Bekanntmachung der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen befassen, stellen sich selbst, ihre Arbeit und ihre Visionen vor – von Kirchengemeinden bis zu EU-Projekten, von Kultur-Tourismus bis zur Archäologie-Summer-School, von kleinen zu großen Initiativen: siebenbürgisch-sächsisch, rumänisch, international: eine Art Messe oder „Markt der Möglichkeiten“ für unsere Kirchenburgenlandschaft. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt und umfasst die Bereiche Architektur, Kunstgeschichte, Restaurierung, Tourismus, Ökologie, Kultur, Medien, Bildung sowie Förderung des Gemeinwesens.
Ziel der Ausstellung ist die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure und die Bekanntmachung bester Praxisbeispiele und neuer Ideen für die Bewahrung und Wiederbelebung der Kirchenburgenlandschaft. Mögen die durch Jahrhunderte gewachsenen Schutzräume für Glaube und Gemeinschaft ein Erbe mit lebendiger Zukunft sein.
Die von der Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf, konzipierte Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit über 15 Partnern und wird vom Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, dem Land Kärnten sowie privaten Sponsoren unterstützt. Die Ausstellung wird von einer Informationsbroschüre begleitet und wird im Laufe des Sommers durch mehrere Präsentationen und Vorträge lebendig gestaltet.
Eröffnung: Dienstag, 9. Juni 2026, um 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. Juni – 30. September 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10:00–17:00 Uhr
(An staatlichen sowie an evangelischen kirchlichen Feiertagen geschlossen.)
